Mitten im Wald wohnt plötzlich der blanke Hass (Nordkurier 21.8. 14)

Von Jürgen Mladek 

Früher galt er nur als vermögender Sonderling, der auf einem gewaltigen Grundstück mitten im Wald seine Eigenbrötlerei pflegte und weitgehend den Kontakt mit anderen Menschen mied. Jetzt verstört er sein Umfeld allerdings mit widerwärtigen Hetz-Schildern. Die Polizei ist seit Monaten informiert, passiert ist nichts. 

Mewegen. Es geht gegen „Juden“ und „Zigeuner“, gegen „Homosexuelle“ und „Neger“. Der blanke Hass auf Menschen, die im Nationalsozialismus zur Zielscheibe des Rassenwahns wurden: Gut lesbar wird er auf Schilder-Scheußlichkeiten propagiert, die Passanten am Grundstückstor empfangen. Auf einem Schild wird sogar mit „Endlösung“ gedroht. Für die vom Nordkurier befragten Juristen ist der Fall klar: Volksverhetzung (§ 130 Strafgesetzbuch, es drohen drei Monate bis fünf Jahre Haft). Und doch: Seit Monaten hängen die Schilder, obwohl Anwohner bereits Kontakt mit der Polizei aufgenommen haben. 

Mewegen bei Löcknitz, ein Waldgrundstück außerhalb des Ortes, nicht weit von der polnischen Grenze. Wer so wohnt, kann eigentlich machen, was er will. Hier leben Menschen, die ihre Ruhe wollen, die den Nachbarn in Frieden lassen. Aber das wollten die Anwohner dann doch nicht tolerieren, auch wenn die Schilder auf Privatgelände stehen. Ein Gelände übrigens, das womöglich das ungastlichste in ganz Vorpommern ist. Eine ganze Kaskade von immer bedrohlicher werdenden Warnschildern tut sich am Beginn eines Waldweges auf, der zum Grundstück führt. Am Ende wird sogar mit Schusswaffengebrauch gedroht. Und das auf dem Gelände eines passionierten Großwildjägers, der seiner Leidenschaft schon häufig in Afrika nachging. 

Mittlerweile ist der Mann, der sich schon früher als „Don Cravallo“ titulierte und seinem selbstgewählten Spitznamen durch barsches, teils sogar bedrohliches Auftreten alle Ehre machte, über 70 Jahre alt. Ob er nun ungehemmt eine rechtsradikale Gesinnung auslebt oder sich nun womöglich „nur“ einen morbiden Spaß daraus macht, damit eine als „politisch überkorrekt“ empfundene Umwelt zu verhöhnen und zu provozieren oder er womöglich einfach die Rolle des dumpfen Nazis spielt, um Einbrecher abzuschrecken: Das lässt sich nicht klären. 

Polizei reagiert erst nicht, dann ungewohnt hektisch

Denn Nachfragen werden rigoros abgebügelt mit dem Hinweis auf „Privatsache“ und „Privatgelände“. Allerdings trat der Mann noch nie durch rechtes Gedankengut in Erscheinung, wohl aber durch eine gewisse Weltläufigkeit und Bildung. Umso erstaunlicher, dass er sich dann einem solchen Risiko der Strafverfolgung aussetzt. Denn bei Volksverhetzung werden die Behörden hellwach.

Denn auch, wenn nach ersten Hinweisen aus der Bevölkerung monatelang nichts passierte: Als der Nordkurier jetzt nach entsprechenden Leserhinweisen beim Polizeipräsidium in Neubrandenburg sachte nachfragte, ob die Behörde schon tätig geworden sei, reagierte man dort mit ungewohnt hektischen Aktivitäten, die bei anders gelagerten Anfragen sonst nicht anzutreffen sind.

Fieberhaft wurde nach dem Vorgang gesucht. Ergebnis: Er hat es nie bis zu den zuständigen Stellen in Neubrandenburg geschafft. „Don Cravallo“ wird jetzt wahrscheinlich schnell merken, dass es eben doch keine Privatsache ist, wenn man in dieser Weise die Menschenwürde ganzer Bevölkerungsgruppen verletzt. 


 

Don Cravallo versetzt ein Dorf in Angst  (Nordkurier 22.8.14)

 

 

Von Gabriel Kords und Jürgen Mladek 

Wer ist der Mann, an dessen Grundstückstor diese Schilder prangen, die an Abartigkeit kaum zu überbieten sind? Viel weiß man nicht über den 76-Jährigen, der offenbar kein Problem damit hat, rassistische Drohungen an seinem Zaun zu verbreiten. Die Menschen in seinem Dorf haben jedenfalls Angst vor ihm. 

Mewegen. Dass Don Cravallo, wie er sich selbst nennt und nennen lässt, ein Sonderling ist, wussten die Dorfbewohner schon länger. Mit nacktem Oberkörper und Revolver (oder eine Attrappe?) auf der Harley – welcher 76-jährige macht denn so etwas? Don Cravallo eben, er hat sogar eine Lederkutte, auf der dieser Name steht, und unterschreibt seine Briefe so. Und dann diese widerwärtigen Schilder! 

Natürlich haben sie im Dorf die Schilder an seinem Grundstück gesehen, erst die äußeren am Schlagbaum, direkt an der Straße. „Betreten verboten“ steht da und manches anderes, aber manchmal muss man das Grundstück eben doch betreten. Um Post vorbei zu bringen etwa oder um bei den Eheleuten zu klingeln – denn auch die Klingel befindet sich erst am Gartenzaun, wo auch die scheußlichen Schilder hängen, in denen „Zigeunern“, „Juden“, „Homosexuellen“ und „Negern“ gedroht wird. Sogar mit „Endlösung“. 

In Mewegen wussten viele schon länger, dass es diese Schilder gibt. Auch der Polizei wollen es mehrere Dorfbewohner gesagt haben. Und gerade weil die Dorfbewohner am besten wissen, dass „Don Cravallo“ nicht gerade ein Spaßmacher ist, sondern einer, bei dem man zumindest befürchten muss, dass er seinen Worten Taten folgen lässt, herrscht im Dorf großes Unverständnis dafür, dass die Behörden bislang nicht tätig wurden. Eine offizielle Anzeige wollte aber niemand erstatten – man hat Angst vor Don Cravallo. Also wandte man sich an den Nordkurier, der berichtete.

Und jetzt ist auch die Polizei an dem Fall dran. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg betonte gestern zwar wortreich, man wisse definitiv erst seit Mittwoch, also durch den Nordkurier, von dem Fall. Die Ermittlungen liefen jetzt aber, zu Details mache man keine Angaben. Nur eines noch: Man bitte Anwohner, die die Schilder gesehen hätten, dringend darum, eine Zeugenaussage bei der Kriminalpolizei zu machen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt.

Dort hieß es gestern allerdings lediglich, man müsse zunächst prüfen, ob die Schilder überhaupt strafbar seien. Als dritte Behörde ermittelt auch das Ordnungsamt des Landkreises. Don Cravallo ist nämlich Jäger, er hat ein großes Gebiet in der Nähe seines Hauses gepachtet. Und auch das ist vielen Leuten dort nicht ganz geheuer. Ein Einwohner, der auf Schildern nicht nur mit Schusswaffengebrauch droht, sondern auch vor „Sperrzonen“ warnt und mit „Endlösung“ droht: Dass so einer dann ganz legal eine beliebige Menge Schusswaffen besitzen darf, können viele nicht verstehen.

 

 

Getrübte Badefeuden am Obersee

Rita Nitsch Von 

Der Blankenseer Obersee ist nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Badegästen aus dem Nachbarland beliebt.

Doch Verbote zu Gunsten eines stressfreien Badetages werden von manchen Besuchern ignoriert.

Einheimische sind besonders sauer über die  Park- und Ordnungssünder aus dem Nachbarland. Die Polizei will verstärkt am Wochenende Kontrollen durchführen. 

Blankensee.

Der 6,4 Hektar große Badesee in Blankensee ist zu einer Oase für Badegäste geworden. Besonders Sonntagsnachmittags liegen die Sonnenhungrigen, oft ganze Familien, dicht an dicht. Die wenigsten kommen aus dem Dorf.

Rund 90 Prozent sind polnische Bürger. Eigentümer des Sees ist Reinhard Höwler. Er persönlich hatte sich dafür ausgesprochen, dass der See öffentlich bleibt. Die Gemeinde zeigte sich kulant und sagte zu,

hier die Müllentsorgung vorzunehmen. Verhaltensregeln am Badegewässer sind in Deutsch und Polnisch verfasst. Auch bebilderte Hinweisschilder gibt es, was erlaubt ist und was nicht.

Doch leider scheinen sich sehr viele nicht daran zu halten. 

Das Schlimmste ist die Parkordnung. Unmittelbar vor dem See wird kreuz und quer geparkt. Die Straße zum See ist nur ein ländlicher Weg mit dem Verkehrsschild eingeschränktes Halteverbot.

Wenn hier am Wegesrand die Autos parken, kommt in diesen Tagen dort keine Erntemaschine mehr durch. Bei der hohen Waldbrandgefahr, die im Moment herrscht, kann beim Halten im hohen Gras schnell einmal durch Funken ein Brand ausgelöst werden. 



Weiterer Kritikpunkt sind die Hunde am Strand. Sie haben dort laut Verbotsschild nichts zu suchen. Spricht man die Besitzer freundlich an, kann es passieren, dass diese ihren Kläffi auf einen hetzen. 



Als Ronny Köppen aus Norwegen in diesen Tagen wieder einmal seine alte Heimat besuchte, war er schockiert von dem, was er am Obersee sah.

„Wenn ich in Deutschland mit meinem Auto falsch parke, werde ich zur Kasse gebeten oder im schlimmsten Fall abgeschleppt“, sagt er. Warum unternehmen Polizei und Ordnungsamt hier nichts?, fragt er sich besorgt.

„In Kabul und in Norwegen habe ich mit Polen zusammengearbeitet und sogar Freunde gefunden. Dort hielt sich jeder an das geltende Recht“, so Ronny Köppen.

Warum funktioniert das am Obersee nicht? 

„Wir werden am Obersee in der nächsten Zeit verstärkt auf Streife gehen und auch die polnischen Kollegen mit einbeziehen“, verspricht André Chappuzeau, 1. Polizeihauptkommissar der Polizeiinspektion Pasewalk.

Weiterhin werde man mit dem Amt darüber beraten, ob die Beschilderungen am Wegesrand und auf der Badewiese noch zeitgemäß seien.

Außerdem müsse ein ordentlicher Parkplatz her. Auch das zuständige Forstamt wolle man bei den Kontrollen in Sachen Waldbrand mit ins Boot holen.

„Ansonsten ist das Ordnungsamt für das Schreiben von Knöllchen und das Abschleppen von Fahrzeugen zuständig“, macht Chappuzeau deutlich. Anke Wagner, die Chefin im Ordnungsamt Löcknitz- Penkun, weiß um den Zustand am Obersee.

„Wir werden uns bis zum Wochenende etwas einfallen lassen“, so ihre verhaltene Antwort auf Nachfrage. 

Auch der Blankenseer Bürgermeister, Stefan Müller, steht weiterhin zu seinem Wort, dass die Gemeinde sich für den Müll am See verantwortlich fühlt.

Sieben Mülltonnen stehen dort, die zwei Mal die Woche geleert werden, gibt er zu verstehen. Außerdem werde noch der Müll, der einfach liegen blieb, aufgelesen. 



Und selbst der Norweger Ronny Köppen will die Hoffnung nicht aufgeben, dass, wenn er das nächste Mal in Blankensee Urlaub macht, es wieder so schön am See ist wie in seiner Kindheit. 



Kontakt zur Autorin r.nitsch@nordkurier.de

 

 

Hier ist die Welt noch in Ordnung!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Fred Lucius

Auf den Weiden der Landgesellschaft Rothenklempenow stehen 170 Mutterkühe. Das sollen in den nächsten Jahren deutlich mehr werden.

Denn Betriebsleiter Johannes Hoyme ist überzeugt: Öko-Landwirtschaft funktioniert gerade in einer Region wie Uecker-Randow.

Rothenklempenow. Johannes Hoyme steigt aus seinem Pickup und öffnet den Elektrozaun. Dann fährt er zur gut 100 Meter entfernt stehenden Herde.

Sein Hund Bo, ein Westerwälder Kuhhund, springt von der Ladef läche des Autos. Ein Blick in die Runde und Johannes Hoyme weiß, hier ist alles in Ordnung.

„Das ist doch ein herrliches Bild, oder?“, sagt der 32-Jährige und freut sich an den grasenden Rindern. 170 Mutterkühe hält die ökologisch wirtschaftende Landgesellschaft Rothenklempenow.

Die Zahl der Tiere will der Betriebsleiter in den kommenden Jahren verdoppeln bis verdreifachen. Die bunten Herden aus Uckermärker und Fleckvieh sollen nach und nach der Rasse Angus weichen – durch Verdrängungszucht.

Dafür sorgen drei vom Agrarbetrieb Keunecke in Lauenhagen sowie vom Haff-Wiesenhof Leopoldshagen gekaufte Angus-Bullen.

Die weibliche Nachzucht verbleibt in den nächsten Jahren im Betrieb, um die Herden aufzustocken. „Die Zahl der Mutterkühe erhöhen wir, um das Grünland vernünftig zu nutzen.

Was will man sonst machen mit dem vielen Grünland?“, fragt der aus Ostholstein stammende Landwirt, der einst im benachbarten Gut Borken lernte und dann Öko-Landbau studiert hat.

Mit acht Monaten und einem Gewicht von rund 250 Kilogramm gehen die Bullenkälber weg. Vermarktet werden sie über den Erzeugerzusammenschluss Biopark.

Den Preis, den er für das Kalbsf leisch bekommt, nennt der 32-Jährige auskömmlich. Öko-Landwirtschaft, davon ist Johannes Hoyme fest überzeugt, rechnet sich, wenn man ordentlich wirtschaftet.

940 Hektar – einschließlich des Grünlandes – bewirtschaftet die Landgesellschaft Rothenklempenow mit ihren sechs Mitarbeitern.

Wobei die Qualität der Ackerf lächen im unteren Drittel angesiedelt ist, wie der Betriebsleiter erklärt. Angebaut auf den Feldern um Rothenklempenow werden Hülsenfrüchte wie Lupine, aber auch Kleegras.

„Über die Tiere können wir das gut veredeln“, meint Johannes Hoyme. Hinzu kommt der Anbau von Öko- Getreide, auch Dinkel will der Landwirt in kleinerem Rahmen anbauen.

Die Preise für Öko-Produkte rechtfertigen derzeit nicht den Mehraufwand in der Produktion und die Mindererträge im Vergleich zu konventionellen Betrieben.

„Außerdem wird der Beitrag, den die Öko-Betriebe für die Allgemeinheit und eine gepf legte Kulturlandschaft leisten, nicht ausreichend honoriert“, findet Hoyme.

Auf den Äckern des Betriebes gebe es eine große Vielfalt von Arten, Zwischenfrüchte kommen zum Einsatz und mehren den Humusanteil. Auf mineralischen Dünger und  Pf lanzenschutzmittel wird verzichtet.

Und die Tiere auf der Weide würden der Bilderbuch- Landwirtschaft doch schon ziemlich nahe kommen, meint der Landwirt. Aufgeben, auch wenn es einmal nicht so läuft, das ist nicht die Sache von Johannes Hoyme.

Schließlich ist er Öko- Bauer aus Überzeugung.

(Nordkurier 24.07.14)

 

 

Cannabis-Fund in Hintersee

Schlaue Schüler stoppen Hanf-Gärtner

HINTERSEE · 03.06.2014

Nicht zum ersten Mal wachsen da in Hintersee auf einem Grundstück Cannabis-Pflanzen in den vorpommerschen Himmel

Lutz Storbeck

Auf dem Grundstück, das zu diesem Hinterseer Haus gehört, haben junge Leute die Cannabis-Pflanzen entdeck

Gute Schulbildung zahlt sich aus. Am deutlichsten, wenn man das Gelernte auch mal anwenden kann.

Das wissen Ole, Lea und Paul spätestens seit dem Wochenende.

Denn da waren die drei jungen Hinterseer auf einem Sandhügel mit ihren BMX-Rädern unterwegs.

Und von diesem Hügel aus haben sie auch entdeckt, wovon sie kurz zuvor im Biologieunterricht gehört hatten: Hanfpflanzen.

Die standen auf einem Grundstück in der Hinterseer Dorfstraße. Die Kinder haben ihre Beobachtungen gemeldet,

und so kamen die Ordnungshüter ins Spiel.

„Da haben unsere Jugendlichen sich sehr vorbildlich verhalten“, sagt Hintersees Bürgermeisterin Peggy Kundschaft.

Insgesamt 40 Cannabis-Pflanzen fanden die Beamten dann vor und entfernten sie.

Zwei Brüder wohnen auf dem Grundstück

Die Nachbarn beiderseits des Grundstückes halten sich bedeckt, was die Geschehnisse nebenan betrifft.

Eine Frau wollte nichts sagen, die andere konnte nicht, denn sie hatte von dem Vorfall auch nur gehört,

weil sie zu dieser Zeit nicht in Hintersee war.

Am Eingang zum Grundstück ein handgefertigtes Namensschild. Zwei Brüder wohnen dort – beide Künstler.

So sagt jedenfalls die Bürgermeisterin. Beide Männer waren am Montag nicht anzutreffen, dafür zwei Frauen.

Die jüngere wirkte zwar freundlich, wollte aber zu dem Geschehenen nichts sagen. „Kein Kommentar“, hieß es.

Die ältere der beiden Frauen wurde da schon deutlicher.

„Was suchen Sie hier? Verlassen Sie sofort das Grundstück!“ – mehr war nicht zu  vernehmen.

Schon einmal wegen Cannabis-Pflanzen aufgefallen

Die beiden Männer sind im Zusammenhang mit Hanfpflanzen aber nicht das erste Mal in Erscheinung getreten.

Um das Jahr 2000 herum waren schon einmal Cannabis-Pflanzen auf dem Grundstück entdeckt worden.

Damals allerdings nicht irgendwo versteckt im hinteren Teil des Grundstückes.

„Die ragten richtig vorn aus dem Zaun heraus“, erinnert sich die Bürgermeisterin.

Sie kommt übrigens mit den beiden Männern gut klar. „Man sieht sie nicht allzu oft,

aber man grüßt sich – wie das eben so ist auf dem Dorf“, sagt Peggy Kundschaft. Aufgefallen sind die Männer bislang nicht.

Allerdings – sie sind Künstler, und da kann es schon mal sein, dass man sie um das Feuer tanzen sieht

und dazu die Trommeln durch die Nacht dröhnen. Nichts Gravierendes also – und man sei einiges gewohnt.

Denn von den 350 Einwohnern des Dorfes sind ein paar Dutzend Zugezogene und darunter auch ein paar Aussteiger,

sagt die Bürgermeisterin – aber „das läuft hier alles ganz ordentlich.“